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AKTUELLES

30.04.20

 

"Darf es etwas mehr sein ..?"

Die Sache mit der Futtermenge

Ab und an bekommen wir von einer unserer Dackelfamilien einen Anruf, ihr Dackel

wäre zu dick und man füttere doch die auf der Verpackung angegebene Menge

von Futter. Natürlich noch ein paar Knabbersachen, aber die würden von der Ration abgerechnet.

Das ist auch schon mal sehr vernünftig.

Alles was wir dem Hund zusätzlich geben, muss von

der eigentichen Ration abgezogen werden.

Und doch passiert es, dass Hunde zu dick, oder aber auch zu dünn sind.

Das hat einen einfachen Grund: alle Angaben auf Verpackungen sind immer nur

Richtwerte. Grobe Angaben, damit die Hundehalter einen Anhaltspunkt haben.

Denn der eine Hund hat viel Auslauf, der andere weniger. Der eine Hund hat einen regen Stoffwechsel, der andere Hund einen trägen Stoffwechsel. So unterschiedlich unsere Hunde sind, so unterschiedlich ist auch ihr Futterbedarf.

Aber da gibt es eine einfache Lösung: bitte gucken Sie sich ihren Hund an.

Ist er zu dick, dann geben Sie bitte weniger Futter als auf der Packung steht und lassen sie alle Leckereien weg.

Ist Ihr Hund zu dünn, dann geben sie mehr Futter. Egal was hinten auf der Packung steht.

Zu dick: Ration runter. Zu dünn: Ration rauf!

So einfach ist das. Hat sich das Gewicht eingependelt, bleibt man bei dieser Menge, egal was auf der Verpackung steht. Wir sprechen hier natürlich von gesunden Hunden. Es gibt sicher Fälle in denen ein Hund erkrankt ist und man speziell agieren muss. Gleiches gilt bei trächtigen/laktierenden Hündinnen.

Aber ist der Hund gesund, regelt man Über- oder Untergewicht über die Futtermenge.

Wir persönlich wiegen gar nichts ab. Weder Frischfutter, noch Fertigfutter. Wir füttern

seit fast 30 Jahren immer nur nach Augenmaß. Ist ein Hund zu dick runter mit dem Futter,

ist ein Hund zu dünn rauf mit dem Futter.

Im Einzelfall kann auch zu Spezialfutter gegriffen werden. Zum abnehmen gibt es mittlerweile viele Lightfutter. Das ist auch ok, denn oft haben Besitzer bei einem Hund der abnehmen soll dass "Problem" dass bei seinem normalen Futter die Menge so sehr gekürzt werden müsste, dass es ihnen im Herzen weh tut. Zudem sollten Hunde, wie Menschen auch, langsam und peu a peu abnehmen. Da macht ein Light-Futter evtl. Sinn, denn die Menge die man füttern darf ist u.U. doch etwas höher.  Oft reicht es auch aus, das Futter eingeweicht zu geben. Es sieht dann einfach nach mehr aus.

Bei Hunden die extrem zunehmen müssen, sollte man die Futtermenge auf mehrere Mahlzeiten verteilen wenn man eigentlich nur ein mal täglich füttert. Auch könnte sich bei schwierigen Fällen ein Futter mit höherer Energiedichte eignen. Im Allgemeinen reicht aber eine veränderte Menge des eigentlichen Futters aus.

In diesem Sinne: guten Appetit!

29.03.20

 

Die Welt ist ruhiger geworden in diesen Tagen. Zeit in sich zu gehen und jeden Moment zu genießen.

Gestern hatte unsere Pepper "Frauchen-Zeit". Wir versuchen so oft es geht, mit jedem unserer Hunde

auch mal Zeit alleine zu verbringen, damit sie uns ganz für sich haben.  

25.03.20

 

Gestern erreichte uns die traurige Nachricht, dass Achtern Diek´s Birko im

Dezember 2019 über die Regenbogenbrücke gegangen ist.

Wir hätten ihm und seinem Frauchen noch viele schöne Jahre gegönnt.

Vielen Dank liebe Heike,

dass Du Birko viele Jahre ein schönes Zuhause gegeben hast.

Wir sind sehr sehr traurig.

Möge die Erde dir immer leicht sein, Birko.

18.03.20

 

Zucht vs. Tierschutz

Es gibt Themen die unter Hundefreunden immer wieder heiss diskutiert werden.
Dazu gehört ganz eindeutig das Thema Zucht.
Entweder man ist ein Züchter, oder man ist ein Tierschützer. Die eine Partei versteht die andere nicht und umgekehrt.
Dabei ist es doch so einfach. Für uns ist vernünftige Zucht mit Liebe und Verstandt Tierschutz.
Es ist eine sehr emotional geführte Diskussion. Und das können wir auch verstehen. Dennoch ist nicht jeder Züchter ein Teufel und nicht jeder Tierschützer ein Engel.

Obwohl wir Züchter sind, sind wir früher sehr viel im Tierschutz aktiv gewesen. Einfach weil
wir Hunde lieben. Wir haben Vorkontrollen für Vereine gemacht, sehr viel gespendet (von Futter bis hin zu Zubehör und auch mal ein nagelneues Handy) und so weiter!
Und ich kenne einige Züchter, die das auch so handhaben, es aber eben nicht an die große Glocke hängen.
Wir haben mit dem aktiven Part im Tierschutz aufgehört, als es unter den Tierschützern immer wieder zu Streitigkeiten kam, immer neue Vereine gegründet wurden von Parteien, die sich im alten Verein nicht mehr verstanden fühlten. Das kann man ja auch machen, aber es wurde uns einfach zu viel Streit, Missgunst usw.. Zu so manch fragwürdigen Entscheidungen sagen wir an dieser Stelle nichts, aber so viel sei gesagt: auch im Tierschutz ist nicht alles Gold was glänzt.
Nun ist es das gleiche Spiel aber auch mit den Züchtern. Auch dort haben wir schon so vieles gesehen, was uns übelst aufgestoßen ist. Denn auch hier ist nicht alles Gold was glänzt.
Am Ende setzt jeder Mensch seine eigenen Maßstäbe. Dem einen aber nun verbieten zu wollen, was der andere nicht verstehen kann, ist nicht die Lösung.
 
Züchter werden oft als geldgierige Menschen dargestellt, die sich nur an den Hunden bereichern wollen. Und das geschieht sicherlich auch. Das möchten wir gar nicht abstreiten. Gerade die billig-Import-Welpen, oder irgendwelche Hinterhof-Züchter (und damit meinen wir nicht generell Nicht-VDH-Züchter, es gibt auch viele Züchter ausserhalb des VDH die richtig richtig toll sind) haben sich dem Vermehren (denn hier kann man nicht mehr von Zucht sprechen) verschrieben.
So etwas kann man aber nicht mit einer verantwortungsvollen Zucht vergleichen.
Wir möchten uns an dieser Stelle auch nicht stolz auf die eigene Schulter klopfen. Jeder Züchter hat andere Ziele, andere Vorstellungen und andere Möglichkeiten. Jeder Züchter ist so verschieden, wie es unsere Dackel sind. Und das ist auch gut so.

Wir wurden mal von einer unserer Welpenfamilien gefragt, ob man denn von der Hundezucht leben kann. 
Wenn man es so macht wie wir: nein!!
Dazu müsste man viel, viel mehr Würfe im Jahr haben, eigene Rüden nutzen, das billigste Futter füttern, usw..
Wir sind jedes mal fix und fertig wenn die Welpen ausziehen, denn sie leben bei uns nicht nur so nebenher, sondern mit uns. Und das wird manchen Menschen schon mit einem Welpen zu viel, was sollen denn da die Züchter sagen?!

Wir könnten die Welpen auch einfach nur in einen Auslauf nach draussen tun, das wäre wahrlich einfacher, aber das ist eben nicht unsere Philosophie. Und es soll auch keine Abwertung für Züchter sein, die es tun. Dafür haben diese Züchter vielleicht einen noch größeren Garten, oedr sonst was. So verschieden wir Menschen sind, so verschieden sind auch wir Züchter/Tierschützer.
Aber gerade der finazielle Aspekt ist es, der viele Tierschützer glauben lässt, wir Züchter züchten nur wegen des Geldes.
Da sollte man sich fragen, ob die Hunde aus dem Tierschutz kostenlos abgegeben werden.
Für uns geht es auch nicht darum, wer ist nun der bessere Mensch: der Züchter, oder der Tierschützer, denn wie gesagt, sehen wir uns als Züchter eben auch als Tierschützer.
 
Als Züchter einer bestimmten Rasse, führen wir eine Arbeit fort, die vor uns schon viele Menschen, die sich auch dieser Rasse verschrieben haben, für uns geleistet haben.
Man sucht sich als Mensch einen Rassehund aus, weil man ungefähr weiß, was auf einen zukommt. Man kann die Größe einschätzen und auch Charaktereigenschaften. Natürlich ist jeder Hund ein Individuum, keine Frage, aber das Grundgerüst steht.
Das heißt natrülich nicht, dass man mit einem Mischling nicht glücklich sein kann. Ganz im Gegenteil. Meine erste Hündin war eine Mischlingsdame und ich hätte mir keinen besseren ersten Hund vorstellen können.
Aber es sollte eben auch verstanden werden, wenn eine Person sagt, sie möchte sich gerne einen Rassehund zulegen.
 
Es fehlt der Welt an Tolleranz. Wir könnten alle in Frieden leben, würden wir uns das Leben nicht selber so schwer machen.
Missstände müssen behoben werden, aber es gibt viele Menschen da draußen, die einfach übersensibel sind und in uns Züchtern ein Feindbild suchen, dass gar nicht vorhanden ist.
Kein Mensch ist perfekt. Und das ist auch gut so.
Wir Züchter lieben was wir tun. Wir lieben unsere Hunderasse und wir lieben es, Menschen einen geliebten Gefährten an die Hand zu geben, mit den Eigenschaften, die man bei einem (in unserem Fall) Dackel erwartet.
Unser Herz läuft über, wenn wir Zuschriften unserer Welpenfamilien bekommen, in denen deutlich wird, wie glücklich alle sind.
Wir sind stolz eine Rasse am leben zu erhalten, die für uns das größte Geschenk auf der Welt ist. Und wir lieben was wir tun. Mit allem Leid, mit all der Freude, mit all der Arbeit und mit all den schönen und auch teaurigen Momenten.
 
Wir würden uns freuen, könnten wir alle, Züchter und Tierschützer, an einem Strang ziehen, um die Welt für all unsere Hunde etwas besser zu machen.
 
Yvonne Kraft im März 2020
 

05.03.20

 

Und dann sind da wieder diese tollen Momente eines Züchters.

Etwas überschattet von Cucci´s Tod, haben uns am 15.02.20 Achtern Diek´s Hotzenplotz *Keks*

und seine Familie besucht. Wir haben uns so sehr über den Besuch von Familie Keks´gefreut.

Wir hatten Müsli und Emmi eingepackt und sind 2 Stunden schön spazieren gelaufen.

Ein Hase konnte sich zur Freude der Hunde und zu unseren Ungunsten kaum von uns trennen

und lief eine Zeit lang neben und vor uns her ;)

Wir haben wunderbar geklönt und die Hunde kamen müde an den Auto´s an.

Ich habe dann noch ein paar Aufnahmen von Keks gemacht, aber so recht hatte er keine Lust mehr ;)

 

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17.02.20

 

Das Herz eines Züchters wird oft gebrochen, so sagt man.

Und als Floskel so dahin geschrieben, mag das ja auch alles schon traurig genug sein.
Aber wenn sie dann da sind, diese Situationen die einem das Herz brechen,

dann ist man einfach nur noch sprachlos und unendlich traurig.
Heute ist Achtern Diek´s Gucci über die Regenbogenbrücke gegangen. Einfach viel zu früh .... .
Auch vor unseren Hunden macht der Krebs nicht halt. Und doch sind es diese Momente,

in denen es uns schmerzlich bewusst wird.
Wir sagen einem kleinen Dackeljungen lebewohl ... wir hätten ihm noch so viele schöne Jahre gewünscht.

Es hat nicht sollen sein.
Seine Familie hat heute für ihn entschieden und seinem Leid ein Ende gemacht.
Dankeschön liebe Familie Buchal, dass Ihr so gut auf unseren Gucci acht gegeben habt.
In seinen Kindern lebt er weiter.... .
Wir werden dich niemals vergessen du lieber Kerl ....
Möge die Erde dir immer leicht sein ..... 💔💔💔

24.01.20

 

Letzte Woche Sonntag haben wir Achtern Diek´s Momme Hansen mit zwei unserer Mädels

besucht. Wir wurden mit leckerer Lasagne verwöhnt und verbrachten ein paar wirklich

nette Stunden mit Momme und seinem "Personal" ♥

Was ist Momme bloß für ein schicker, junger Mann! ♥

 

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11.01.20 

 

Schau mir in die Augen, Kleines! 

Gestern machten sich die Geschwister Achtern Diek´s Gucci (Bes. Familie Buchal) und

Achtern Diek´s Gänseblümchen *Müsli* gemeinsam auf den Weg zum Augentierarzt um sich auf

erbliche Augenerkrankungen untersuchen zu lassen und

 beide Geschwister sind frei von erblichen Augenerkrankungen!
Wir freuen uns sehr.
Dann kann Müsli in diesem Jahr das erste Mal Mama werden.
Der hübsche Gucci steht im Zwinger Buchal´s geeigneten Damen als Deckrüde zur Verfügung!
Er ist so ein liebenswerter und hübscher Junge! ♥

02.01.20

Herzlichen Glückwunsch...

 

 

... an Achtern Diek´s Kluntje *Moni* (Zwergteckel) und ihre

Besitzer zur bestandenen BHP I im ersten Preis! ♥

09.12.19

Was Hänschen nicht lernt ...

 

... lernt Hans nimmermehr. So sagt man.

Sich fortzubilden heisst immer wieder schon gelerntes aufzufrischen und natürlich

auch neues zu lernen.

Ich habe mal wieder an einem Online-Semnar teilgenommen.

Preislich pendeln sich diese Seminare mit ca. 30€ pro Seminar bei den

herkömmlichen Seminaren ein. Man muss allerdings das Haus nicht verlassen,

was gerade wenn man Welpen hat, von Vorteil ist.

Auch Inhaltlich gibt es keine Unterschiede.

Man kann Fragen stellen, sich untereinander "unterhalten", usw..

So habe ich nun am 20.11.19 an einem Seminar mit Frau Dr. med. vet. Jutta Ziegler teil genommen.

Es war ein lang gehegter Wunsch sie mal "live" zu erleben. Da es mit unseren Hunden aber ja

nicht so einfach ist, war ich super glücklich dieses Seminar gefunden zu haben.

Frau Dr. Ziegler ist sicher Vielen ein Begriff die sich mit alternativer Tiermedizin und der

natürlichen Ernährung des Hundes beschäftigen.

Ihre Bücher

"Hunde würden länger leben wenn... - schwarzbuch Tierarzt"

und

"Tierärzte können die Gesundheit Ihres Tieres gefährden"

sind vielen Hundebesitzern ein Begriff. Sie sind absolut lesenswert.

Wie auch in der Humanmedizin wird bei unseren Hunden bei entstandenen Problemen selten geschaut woher denn die Probleme kommen und stattdessen ein Medikament verschrieben, welches erst mal die Symptome unterdrückt. Das kann ich einigen Fällen auch hilfreich und richtig sein, in sehr vielen Fällen ist es einfach nur bequem für uns Menschen.

Wer sich als Hundehalter einfach mal kritisch hinterfragen möchte, ob das was er da immer in und auf seinen Hund gibt, sinnvoll oder eher kontraproduktiv ist, dem möchte ich die Bücher, aber auch Seminare von Frau Dr. Ziegler an dieser Stelle ans Herz legen!

Ist ja bald Weihnachten ....

29.11.19

Da war doch noch was ....!

 
Ein aufreibendes und auch trauriges Jahr liegt hinter uns und da kann schon mal etwas vergessen werden... erinnert durch den Beitrag einer anderen Züchterin auf Facebook fiel mir wieder ein: hey da war doch noch was.

Im Mai 1999, also vor 20 Jahren, haben wir unseren Zwinger "of Heart and Soul" bei der FCI schützen lassen.
Damals noch mit dem Ziel die welt besten American Staffordshire Terrier züchten zu wollen, was uns leider durch unsinnige Gesetze verwehrt wurde.
Wir hatten lange an diesem Schlag zu knabbern.

 
Am Ende viel unser erster Wurf in 2008 und es wurden Whippets und keine AmStaffs.
Und dann führt einen das Leben manchmal wieder zurück zu den Wurzeln und meine Liebe für die Teckel wurde neu entfacht und hält bis zum heutigen Tage an und sie wächst immer weiter.
Viel ist in all den Jahren geschehen. Nicht immer nur Schönes, aber so ist das Leben wohl.

 Wir mussten einigen unserer geliebten 4-Beinigen Freunde "lebe wohl" sagen. Aber leider auch zu 2 Beinigen.

 
Züchten ist sehr oft nicht leicht.

Sehr oft haben diese negativen Seiten nichts mit den Hunden zu tun.
Darum sage ich heute mal: schön dass es all die lieben Menschen gibt, die wir über die Jahre und Rasseübergreifend kennen lernen durften.
Wir haben so viel von Euch gelernt und denken an viele schöne Stunden zurück.
Und es gibt da immer so ganz besondere Freunde, auch in der Hundewelt, für die man durch dick und dünn gehen würde. Ich glaube die Person weiß, wer gemeint ist!

 
Nächstes Jahr feiern wir 10 Jahre Teckelzucht Achtern Diek´s .... ich freue mich darauf!

19.11.19

 

Eigentlich wollte ich ein paar neue Flitzebilder der Dackel im Garten machen.

Leider hatte ich die falsche Kameraeinstellung und eigentlich waren die Bilder

die dabei raus kamen für den Müll ... ja eigentlich.

Aber irgendwie haben sie was ...

 

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14.11.19

 

Einfach mal züchten ....

das kann ja schließlich nicht so schwer sein. Man bringt Hündin und Rüde zusammen

und fertig! Tja, theoretisch ist das auch richtig. Praktisch sieht die ganze Sache mit der Zucht

doch etwas anders aus.

 

Und ich möchte jetzt nicht auf die Zeit eingehen, die man bei der Suche

nach einem guten Deckrüden aufbringt, der zu der eigenen Hündin passt und "in den man selber auch verliebt ist" ( denn da bin ich komisch, ich nehme nur Rüden die zu meinen Damen passen und die ich auch wirklich mag! Mir sind keine Titel wichtig, auch keine Prüfungsergebnisse. Der Rüde muss gesund sein, zu meinen Hündinnen passen und ich muss ihn wirklich mögen).

  

Ich möchte auch nicht darauf eingehen, wie lange es dauert, bis eine Hündin bei uns in die Zucht geht, was bis dahin passieren muss für die Zuchtzulassung usw..

Ich möchte einfach auf die emotionale Ebene der Zucht eingehen. Wie es bei uns ist und wie

es ganz sicher auch bei vielen anderen Züchtern ist.

Denn Züchten ist nicht einfach. Es hängen immer sehr viele Emotionen daran. Schon in der Planungsphase, dann beim Decken, während der Trächtigkeit und vor allem bei der Geburt und danach in der Aufzuchtsphase der Welpen.

 

Ein Nicht-Züchter kann kaum nachempfinden, welch eine emotionale Belastung

züchten sein kann. Und sicherlich ist das nicht bei jedem Züchter so, ich rede nur von uns.

Aber ich weiß, dass es doch vielen anderen Züchtern ebenso ergeht.

Es soll auch kein "fishing for compliments" werden, denn wir lieben was wir tun. Mit allem Für - und Wider.

Dieser kleine Text soll einfach auch mal die Seite des Züchters darstellen, dem viel zu oft einfach finanzielles Interesse unterstellt wird. Und dem ist nicht so.

 

Züchten heisst auch immer wieder schwere Entscheidungen zu treffen, von denen die Welpenfamilien vielleicht gar nichts mitbekommen.

Wir persönlich mussten schon zwei mal einen Welpen aus zwei unterschiedlichen Würfen gleich nach der Geburt einschläfern lassen. Das ist nicht einfach.

Es ist auch nicht einfach, einen Hund aus der Zucht auszuschließen, weil er am Ende doch nicht mit bestem Gewissen als Zuchthund eingesetzt werden kann.

Immer wieder müssen Würfe aus unterschiedlichen Gründen verschoben werden und man hat sich schon auf die Kleinen gefreut.

 

Das Schlimmste sind aber immer wieder Situationen, in denen man sich fragt, ob das nun ein Zeichen sei, mit dem Züchten aufzuhören, einfach weil die momentane Situation einen gefühlsmäßig überfordert.

Ich habe gerade eine ähnliche Aussage auf YouTube bei einer anderen Züchterin gehört und konnte ihr nur zu 100% zustimmen und wusste genau, was gerade in ihrem Kopf vor sich geht.

 

Wie viele Tränen haben wir schon vergossen. Viele, viele schlaflose Nächte gehabt. Wie viel hoffen und bangen, aber auch wie viel Freude.

Und genau das ist der Punkt der am Ende einen Züchter weiter züchten lässt. Eine unbeschreiblich tiefe Liebe zu seiner Rasse, seinen Hunden und Hunden im allgemeinen.

Ein Wunsch, der schon seit Kindheitstagen in dem Herzen eines Züchters wohnt.

Eine Passion, die Liebe und Freude, die man mit den eigenen Hunden erlebt, auch anderen Menschen zugänglich zu machen.

 

Und wie so oft im Leben, wird auch der dunkelste Gedanke irgendwann heller und heller und auch wenn eine traurige Erinnerung bleibt und das Herz eines Züchters oft gebrochen wird, sind da doch diese wunderbaren Momente wenn die Welpenfamilien sich melden, wenn sie glücklich sind mit ihren Hunden, wenn genau das eintritt, was man sich als Züchter wünscht, dann verblassen die traurigen und nervenaufreibenden Momente. Sie verschwinden niemals ganz, sie sind immer da, aber es gibt so viele wunderbare Momente, viele viele wunderbare Momente und darum macht man am Ende weiter.

 

Und es zeigt: auch Züchter sind nur Menschen. Keine geldgierigen Monster die ihre Hunde ausnutzen. Sondern Menschen mit einer Vision und einer ganz großen Liebe des Lebens:

HUNDE! ♥

 

 

Yvonne Kraft, im November 2019

23.10.19

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Am letzten Samstag bestand Achtern Diek´s Hotzenplotz *Keks*

in der DTK Gruppe Offenbach Mühlheim e.V.

die Schußfestigkeitsprüfung *SfK*

 

Ganz herzliche Glückwünsche von uns!

Copyright: DTK Gruppe Offenbach Mühlheim e.V.

Keks die coole Socke. Der Fotograf steht genau neben dem Schützen!

 

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Meinung und Erfahrung dar. Wir sind keine Tierärzte und übernehmen auch keine Haftung.

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Auf der Jührde 27

27612 Loxstedt

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